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Die Fusionsküche Hawaiis

Hawaii beheimatet einen bunten Mix verschiedener Völker und Kulturen. Entsprechend vielfältig ist auch die Küche der Pazifikinsel: Sie zeichnet sich durch Einflüsse von Einwanderern aus nahezu allen Teilen der Welt aus und verbindet Rezepte aus verschiedenen Kulturen miteinander. Dennoch: Typisches Merkmal aller hawaiianischen Speisen sind frische, regionale Zutaten.

Hawaiianische Poke-Bowls mit japanischem Einfluss

Das bekannteste Fusion-Gericht mit Wurzeln in Hawaii ist die Poke-Bowl, die traditionell von den Fischern der Insel zubereitet wurde. Noch auf dem Schiff schnitten sie ihren fangfrischen Fisch roh in mundgerechte Stücke, die „Poke“. Diese würzten sie und garnierten sie mit Nüssen. Einwanderer aus verschiedenen Ländern haben die einfache Speise dann später für sich entdeckt und bereichert. So steht die Poke Bowl heute symbolhaft für die hawaiianische Küche.

(Hobby-)Köche weltweit richten rohen Fisch – oder Crevetten – in Bowls an. Dabei zeigen sich die Einflüsse der asiatischen Kulturen deutlich. Zum Beispiel kommt heute oft Sushi-Reis als Basis zum Einsatz, damit eine sättigende Beilage in der Schüssel ist. Auch bei der Garnierung ist man kreativer: Neben Nüssen kommen Tofu und viel frisches Gemüse in die Poke Bowl. In Hawaii selbst kommt oft sogar süsses Obst hinzu, denn tropische Früchte wie Ananas, Bananen, Guaven, Mangos oder Papayas werden auf allen Inseln dort angebaut. Einen japanischen Touch bringen ausserdem landestypische Zutaten wie Sojasprossen und Edamame-Bohnen, die ideal zum frischen, rohen Fisch passen. Sie dekorieren heute zunehmend moderne Poke-Bowls.

Hochwertige Saucen runden die hawaiianische Speise geschmacklich ab. Sowohl die Kikkoman natürlich gebraute Sojasauce und ihre salz- und glutenfreien Varianten als auch die neue Kikkoman Sauce für Poke Bowls, die eigens für Poke Bowls kreiert wurde, kommen hier zum Einsatz.

Poi, Lomi Lomi und Kalua Pig

Neben den vielseitigen Poke Bowls gibt es weitere Gerichte, die man eng mit Hawaii verbindet, die jedoch nicht den Weg über das Meer genommen haben. Dazu zählt zum Beispiel „Poi“, ein Brei aus den Wurzeln der Taro-Pflanze. Diese war früher das Hauptnahrungsmittel der Ureinwohner auf Hawaii und steht bis heute auf dem Speiseplan der Insulaner.

Beim berühmten Kochfest „Lu’au“ wird Poi traditionell als Beilage zum „Kalua Pig“ serviert, einem ganzen Schwein, das einen halben Tag lang in einem Erdofen auf Lava-Steinen gegart wird und dann besonders zart ist. Zudem wird nicht nur beim Lu’au in der Regel „Lomi Lomi” serviert, ein Salat mit Lachs, Tomaten und Zwiebeln von der Insel Maui.